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Mein Blog zu den Salesforce.com CRM Anwendungen und der Force.com Cloud Computing Platform.

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Über mich und das hier

Ich bin Cloud Computing Evangelist und Unternehmer. Bei PARX bin ich, neben der strategischen Führung, für den Bereich Business Development zuständig. Bei MEDIAparx, PARX und PARTEKK war ich Mitgründer und arbeite dort wie auch bei der DMD2 im Verwaltungsrat mit.

Auf ueberforce.com schreibe ich über Salesforce.com und Force.com, auf ondemandnotes.com über Cloud Computing und Software as a Service (SaaS). Hin und wieder publiziere ich Fachartikel zu diesen Themen in Zeitschriften oder Online Medien und halte Vorträge und Seminare in Deuschland, in der Schweiz und in Österreich.

Seit 2004 studiere ich Humanities with Philosophy an der Open University und beschäftige mich vor allem mit Ethik, politischer Philosophie, Lebenskunst und kritischem Denken.

Des Abends gehe ich gerne an Live Konzerte und habe dabei manchmal meine Cam mit. Meine politische Haltung kann als “klassisch Liberal” bezeichnet werden. Ich verstehe mich als freies Individuum und gleichzeitig auch als Mitglied der Gemeinschaft, darum bin ich an der politischen Debatte interessiert. Über diese weiteren Interessen blogge ich unregelmässig hier, zwitschere dazu und sammle Web Schnippsel auf Posterous und Tumblr.

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leidenschaftlich verzettelt, neugierig, politisch

Mittwoch
03Feb2010

Concert Movies mit der Panasonic Lumix DMC-TZ7 (Lizzy Loeb in New York - Winter Solstice)

Bis jetzt habe ich an Konzerte in der Regel eine Sony HDR-TG1 oder früher eine Panasonic SDR-S150 Kamera mitgenommen. Die Bild- und Tonqualität ware bei beiden Cams in Anbetracht der Grösse und des Preises ja schon sehr ansprechend. Viele Beispiele dafür sind auf den YouTube Accounts shfan42 und shfan67 zu finden.

Für die New York Reise vom letzten Dezember habe ich mir zum Fotografieren eine Lumix DMC-TZ7 besorgt. Dass dieses Teil auch Videos aufzeichnen kann, habe ich zwar gewusst, aber es hat mich nicht sonderlich interessiert, weil ich davon ausgegangen bin, dass die Qualität nie an die Sony HDR-TG1 herankommen würde.

Letzte Woche am Fingerpoke Konzert im El Lokal habe ich dann sowohl mit der Sony Videocam wie auch mit der Lumix aufgezeichnet und war erstaunt über die hervorragende Bild- und Tonqualität der Lumix.

Habe mich daran erinnert, in New York noch einen Song von Lizzy Loeb aufgenommen zu haben, hier sieht man sehr schön, was diese Kamera zu leisten vermag. Seht selber, wie gut die Qualität ist und achtet auch darauf wie weit hinten ich stehe und trotzdem super Nahaufnahmen und relativ guten Sound in das kleine Ding bekommen habe:

Dienstag
26Jan2010

Warner Music vs. Ukulele Sebi (monsterbazz / @sebinomics)

Sebastiano Mereu (@sebinomics) ist ein passionierter Freizeitmusiker, der sich mit seinen Ukulele Cover Versionen bekannter und weniger bekannter Songs auf YouTube im Verlaufe der letzten Monate eine beachtliche Fangemeinde erspielt hat. Viele der Interpretationen entstehen auch in Zusammenarbeit mit Musikerkollegen und Kolleginnen aus jeder Ecke dieser Welt. Ganz so, wie es Thomas Friedman in Die Welt ist flach beschreibt.

Kürzlich hat die Red Hot Chili Peppers Fansite Stadium-Arcadium.com zusammen mit der Bassfirma des Red Hot Chili Peppers Bassisten Fleabass.com einen Wettbewerb auf Youtube lanciert, zu welchem Sie die Fans aufrufen Songs der Band zu covern um einen signierten Bass von Flea zu gewinnen.

Sebi, der neben der Ukulele auch den Bass zu spielen weiss, hat natürlich nicht lange gezögert und ist dem Aufruf gefolgt. Das ist sein Video für den Wettbewerb:


Red Hot Chili Peppers - Soul To Squeeze (ukulele cover)

SEBI | MySpace Music Videos

Als er allerdings nach ein paar Tagen in einer E-Mail von Google gebeten wird, zwei seiner Videos sofort zu entfernen, weil Warner Music sich bei Youtube gemeldet habe, und seine Red Hot Chili Peppers Cover Versionen als Verstoss gegen die Copyright Bestimmungen deklariert habe, dacht er zuerst an ein Missverständnis.

Sein Video entspricht genau den Bestimmungen, die im Wettbewerb des Red Hot Chili Peppers Bassisten definiert wurden, die Plattenfirma der Band hingegen geht hin und meldet Verstoss gegen die Copyright Bestimmungen. Das sieht dann so aus: (anm: WMG=Warner Music Group)

“We have disabled the following material as a result of a third-party notification from WMG claiming that this material is infringing:

Soul To Squeeze - Red Hot Chili Peppers (bass & ukulele cover)
http://www.youtube.com/watch?v=slH5_PHYb90

…”

Sebi konnte zwar nicht verstehen, warum ausgerechnete sein Video ein Problem darstellen würde, sind doch auch jetzt noch hunderte davon, in der FleabassCompetition Gruppe auf YouTube zu finden. Trotzdem wollte er es sicherheitshalber von seinem Account löschen. Nur konnte er das gar nicht mehr tun. Die YouTube Administratoren hat ihm kurzerhand den Account gesperrt. Ohne Vorwarnung, ohne die zwei Tage abzuwarten, die sie in der ersten E-Mail als Deadline für das Sperren des Accounts angegeben haben.

Viele Monate Aufbau einer Community rund um seinen Youtube Account sind einfach mir nichts, dir nichts, gesperrt worden. Bei Google ist niemand dafür zuständig, bzw. eine Möglichkeit wenigstens zu kommunizieren und die Sache aufzuklären gibt es nicht. Die Chancen, dass sich Sebi jemals wieder in seinen monsterbazz Account einloggen kann, sind wahrscheinlich minimal.

Natürlich könnte man hier als erstes auf die Idee kommen, die “böse Datenkrake Google“dafür an den Pranger zu stellen. Das wäre aber zu kurz gegriffen. Es ist zwar ziemlich mühsam, dass Google hier einfach auf geheiss der Medienindustrie Accounts deaktiviert, nur müssen sie das aufgrund der aktuellen Gesetzgebung wohl tun, bzw. das Risiko ist zu hoch, es nicht zu tun.

Nein, nicht Google bzw. YouTube sind das Problem, sondern das weltweite Urheberrechtesystem auf der einen Seite und die Medienkonzerne wie die Warner Music Group auf der anderen Seite, die offenbar einfach nicht begreifen, dass sie mit Ihrem Verhalten so ziemlich genau das Gegenteil von dem erreichen, was sie eigentlich für Ihre Künstler wollen sollten. 

Nun, deren Zeit ist abgelaufen, es wird zwar noch lange dauern, bis wir von einer wirklich freien Welt sprechen können, aber die Chancen dass es für das “Big Content Business” langfristig vorbei ist, sind sehr gross.

Sebi hat bereits einen neuen Account auf YouTube eröffnet, auch auf anderen Platformen wie MyScpae und Vimeo und er wird weiter seine Ukulele Covers spielen und sich dabei auch nicht fragen, ob ein Song der ihm gefällt eventuell bei der Warner Music Group liegen könnte.

Als Dankeschön har er zwei Warner Love Songs aufgenommen und auf YouTube gestellt. Hier ist der Link zur Nr. 1 und hier die Nr. 2:

Play it again Sebi!

Sonntag
24Jan2010

Übergewichtige Kinder - 1967

Übergewicht bei Kindern und Erwachsenen wurde in Grossbritanien offenbar bereits in den 60er Jahren als Problem deklariert. Dieser Film von 1967 versucht ziemlich dramatisch die UK Mütter in Sachen gesunder Ernährung aufzuklären. Interessant sind die ca. 13 Minuten Filmmaterial in verschiedener Hinsicht.

Die Szenen bieten einen aus unserer Sicht oft auch amüsanten Einblick in das Alltagsleben britischer Familien zu dieser Zeit. Im zweiten Teil wird bei ca. 00:40 zum Beispiel ein Kleinkind gewogen. Ich habe etwas Zeit gebraucht, bis ich begriffen hatte, was die Dame da macht. Ist das Wägen mit Gewichtssteinen doch eine Kulturtechnik, die so ziemlich aus unserem Blickfeld verschwunden ist; nicht wahr Christian?

Viele Aussagen zur ausgewogenen Ernährung haben heute noch ihre Gültigkeit. Auch wenn es mittlerweile hunderte von Theorien und zehntausende von wissenschaftlichen Studien mehr gibt als 1967, bleibt es wohl einfach so simpel wie es hier beschrieben wird: Wer mehr Energie zu sich nimmt, als sein Körper verbraucht, setzt an, und wer es umgekehrt macht, nimmt ab. Der Energieumsatz der Menschen ist verschieden, jeder muss für sich selbst herausfinden, wieviel es verträgt. Am einfachsten und auch ohne Kalorien zählen zu müssen, lässt sich das Problem durch einen Ernährungsplan mit viel Früchten und Gemüsen und viel körperlicher Bewegung lösen. 

Die Art und Weise wie der Film den Müttern übergewichtiger Kinder ins gewissen redet, wirkt für unsere Zeit allerdings sehr anmassend. Vor allem am Schluss des dritten Teils, wenn die Schulärztin direkt zu uns spricht, wird es fast unerträglich anklagend. Stellen wir uns einmal vor, wir würden einen solchen Film heute im TV oder im Kino im Vorprogramm zeigen? Mit Steuergeldern finanziert? Es gäbe wohl einige, die sich darüber ziemlich aufregen würden.

Cruel Kindness heisst der Film, grausame Güte zu deutsch. Ziemlich treffend, sowohl für den Inhalt als auch für die Wirkung des Films auf den Betrachter. Viel Spass bei diesem interessanten Dokument der Zeitgeschichte (via BoingBoing).

Cruel Kindness (1967) - Teil 1/3 (4:09)

Cruel Kindness (1967) - Teil 2/3 (5:09)

Cruel Kindness (1967) - Teil 3/3 (3:46)

 

Freitag
22Jan2010

Unsinniges Gadget Verbot an Zürcher Volksschulen

Die Schule sollte eigentlich ein Ort sein, wo die Schüler zu aufgeklärten, will heissen: selbsdenkenden, kritischen, reflexiven, sozialen und verantwortungsbewussten Menschen erzogen werden.

Das Verbot von MP3 Playern, Mobiltelefonen, Fotoaparaten usw. ist diesem Ziel kaum dienlich.

Menschen lernen und entwickeln sich, indem sie Dinge tun, aktiv sind, und dabei hin und wieder Fehler machen. Verbote führen zu keinerlei Erkenntnisgewinn der Kinder, sie sind letztendlich Entwicklungshemmend.

Die Gründe, die für das Verbot angegeben werden, lassen mir die Haare zu Berge stehen:

1. Es sei mühsam für die Lehrerschaft herauszufinden ob das Gerät ein bereits verbotenes Handy sei, oder was anderes.

Ein schönes Beispiel dafür, wie ein Verbot das andere nach sich zieht. Zuerst werden die Telefone verboten und dann einfach alle elektronischen Geräte, weil es das Leben der Vollzieher einfacher macht!

2. Der Pausenplatz soll als sozialer Ort erhalten bleiben. “Die Kinder sollen miteinander reden und sich entspannen” spricht der Sprecher.

Hier werden die typischen, völlig realitätsfremden Vorurteile gegenüber einem Lebensstil kolportiert der von den Verantwortlichen nicht gutiert und vor allem nicht verstanden wird.

Solche Geräte zu nutzen schränkt den sozialen Austausch nicht ein. Dafür gibt es tausende von Beispielen. Das Gegenteil ist der Fall, so lächerlich das für die meisten Menschen der vor 1980 geborenen klingen mag.

Kommt dazu, dass es auch einem Kind erlaubt sein soll, selber zu entscheiden wie es sich am besten entspannt. Ich kann mich gut an meine Schulzeit erinnern, und nicht immer wollte ich mit anderen zusammen rumbolzen. Solche Argumente deuten auf wenig Respekt gegenüber den individuellen Bedürfnissen der Kinder hin.

3. Mit Fotokameras bestünde die Gefahr des Mobbings.

Keine Frage, diese Gefahr besteht. Kinder sind oft sehr grausam, waren sie wohl schon immer. Es gehört ja doch gerade zum Reifungsprozess die Rollen des Täters und des Opfers zu “erleben”. Wir können die Kinder nicht davor schützen, sondern müssen ihnen helfen Empathiefähig zu werden. Das geschieht ganz bestimmt nicht, indem wir durch Verbannung von Fotoapparaten vom Schulhof, den Kindern während ein paar Stunden heile Welt vorzugaukeln versuchen.

Das schlimmste ist, dass wir durch die zunehmende Verbotskultur in den Schulen, die Menschen daran gewöhnen, diese unnötigen und unnützen Einschränkungen der Freiheit hinzunehmen, zu akzeptieren.

Wie sollen Menschen Verantwortung, also die Grenzen der Freiheit lernen, erfahren, wenn diese schon zu Beginn ihrer Entwicklung definiert sind?

Das Gadget Verbot an den Zürcher Schulen ist unbedacht. Solches “Recht” dient nicht der Gesellschaft und nicht den Kindern sondern, vor allem
der Bequemlichkeit einiger betroffener Erwachsener, deren Job es eigentlich wäre in solchen Fragen das Unbequeme zu suchen, es mindestens auszuhalten.

Hier ist der Link zum sda Artikel auf NZZ Online, wo ich diese Story gelesen habe:

 

Dienstag
15Dez2009

Extended response time

——schnipp——
Dear Friends, Collegues, Partners and Strangers

I will reduce my online communication time, especially e-mail, from december 15th to january 4th.

Please be aware that it may take several days until you receive a response to your message.

In cases of urgency just send me an SMS to +41 79 370 56 21 or a Twitter DM to call my attention to your e-mail in my inbox.

I wish you a wonderful christmas time and happy new year!

Best Regards
Andreas Von Gunten
——-schnapp——-

Das ist mein derzeit aktiver Out-of-office Text bei meinen E-Mail Accounts. Meistens steht ja in solchen Texten, dass jemand nicht im Büro sei. Darum heisst es ja auch out-of-office reply. Doch eigentlich können wir ja mittlerweile auch dann E-Mails nutzen, bzw. kommunizieren, wenn wir nicht im Büro sind, ja, es wird sogar erwartet, dass du auch von unterwegs immer sofort antwortest.

Ich bin bis zum 2. Januar in New York, und dort könnte ich auch E-Mails lesen und senden. Es hat nicht viel damit zu tun, dass ich nicht im Office bin und darum technisch nicht in der Lage wäre zu antworten, sondern es hat damit zu tun, dass ich einfach mal für eine Weile etwas weniger schnell kommunizieren möchte ohne dabei unflätig zu erscheinen.

Darum versuche ich es mal auf diese Weise. Und während ich diesen Autorespondertext geschrieben habe, ist mir gleich durch den Kopf geschossen, dass ich den einfach hin und wieder einschalten werde, wenn ich mir etwas weniger Hektik wünsche, auch wenn ich nicht out-of-office bin, mal sehen…

Sonntag
29Nov2009

Minarett Initiative Abstimmungsresultat - gemach, gemach!

Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, ich habe diese doofe Initiative heute an der Urne auch abgelehnt. Allerdings finde ich einige der Reaktionen auf das Abstimmungsresultat wieder einmal ziemlich übertrieben.

Es werden auch nach dem 29.11.2009 weiterhin keine Minderheiten in unserem Land daran gehindert Ihre Religion auszuüben. Es werden weiterhin Moscheen entstehen und es werden auch keine Muslime diskriminiert oder gar verjagt werden.

Wenn Mathieu von Rohr auf Spiegel online schreibt:

dieses vermeintliche demokratische Musterland missachtet das Menschenrecht der freien Religionsausübung und diskriminiert eine einzelne Religionsgruppe, die Muslime.

dann ist das doch reichlich daneben gegriffen.

Und ja, wir sind ein ein demokratisches Musterland, und zwar ein echtes, kein vermeintliches. Dazu gehört nun mal, dass wir über solche Fragen abstimmen dürfen und dass man nicht einfach nur dann die direkte Demokratie gut finden kann, wenn es einem inhaltlich in den Kram passt.

 

Samstag
28Nov2009

Die Weltwoche auf Kooaba

Die Weltwoche hat als erstes Schweizer Magazin einen Service in Zusammenhang mit der iPhone- und Webappliikation Kooaba lanciert. Die Details zum Service kannst Du hier bei der Weltwoche nachlesen.

Grundsätzlich ist es zu begrüssen, dass sich wenigstens einer unserer Verlage aufmacht und neue online Wege im Zusammenhang mit seinem Content zu gehen versucht. Darum will ich hier auch gar nicht motzen, sondern einfach berichten, wo ich Verbesserungspotential sehen :-).

Nachdem ich einen Artikel mit der Kooaba iPhone App fotografiert habe, wird er wie versprochen sofort erkannt und in der Library zur Verfügung gestellt. Wenn ich das zusätzliche Weltwoche Abo für Kooaba Service zu 9 CHF pro Quartal bestelle, kann ich den Artikel danach jederzeit auf dem iPhone oder im Web lesen. Soweit so gut.

Der komfort des Online Readers für den Artikel innerhalb der Kooaba Web Applikation lässt aber sehr zu wünschen übrig. So gibt es zwar eine Zoom Funktion, um den Artikel soweit zu vergrössern dass die Buchstaben auch lesbar sind, doch das Fenster in welchem der Artikel erscheint, lässt sich weder verschieben noch vergrössern, sodass ich den Artikel dann innerhalb dieses Lesefensters umherschieben muss. Bequem lesen, ist anders. Weiterhin wäre es wünschenswert, dass ich einzelne Textpassagen markieren und mit Notizen versehen könnte, oder wenigstens in die Zwischenablage kopieren könnte. Ferner fehlt mir eine Volltextsuche über alle Artikel in meiner Library.

Idealerweise gäbe es für jedes Item in der Library einen Embedd-Code, sodass ich solche Weltwoche Artikel an anderen Stellen, zum Beispiel in Blogposts in denen ich ggf. darauf bezug nehmen möchte, einbetten könnte, wie YouTube Videos. Das ist dann natürlich nicht nur eine Frage der technischen Realisierung durch Kooaba, sondern auch eine Frage der Bereitschaft der Verlage ihren Content quasi in die freie Wildbahn zu lassen.

Die Kosten von 3 CHF pro Monat für diesen Service empfinde ich als zu hoch. Selbst wenn ich die oben erwähnten Wünsche noch erfüllt bekäme, würde ich diesen Preis nur dann gerechtfertigt finden, wenn ich von den Seiten auch noch ein PDF für mein persönliches Archiv downloaden könnte. Denn wenn Kooaba den Laden dicht macht, habe ich die Daten nicht mehr zur Verfügung, ich bezahle diese 3 CHF pro Monat eigentlich nur dafür, dass ich auf die Artikel in Kooaba zugreifen kann. Einen Stutz pro Monat sehe ich als Obergrenze für einen solchen Dienst, der dann aber wirklich viele kleine coole Zusatzfunktionen bieten müsste. Und als Abonnent der Printausgabe der Weltwoche sollte ich für sowas eigentlich nicht zusätzlich bezahlen müssen.

Donnerstag
22Okt2009

ha, es hat geklingelt an der Türe ;-) 

ha, es hat geklingelt an der Türe ;-) #kindle

Posted via web from andreasvongunten @ posterous

Mittwoch
21Okt2009

Aus dem Archiv der NZZ

Bei der NZZ Online gibt es eine spannende Rubrik mit der Bezeichung “Aus dem Archiv”. Komischerweise ist diese nicht über die Navigation der Website erreichbar (oder ich habe es nicht gefunden).

Es werden dort in unregelmässigen Abständen Scans von NZZ Seiten aus früheren Zeiten als PDF bereitgestellt, was mich als alte Archivratte ausserordentlich freut. Solche Zeitzeugnisse sind darum spannend, weil sie uns einen äusserst direkten Zugang zu unserer Geschichte ermöglichen.

So zeigt uns zum Beispiel das TV-und Radio Programm vom Oktober 1965, dass das Schweizer Fernsehen unter der Woche jeweils um 19.00h mit der Tagesschau so senden begonnen hat und bereits um ca. 22.15 wieder mit einer letzten Tageschau den Fernsehabend beendete. Na, das waren noch Zeiten :-)

NZZ ich wünsche mir mehr davon, viel mehr…

Mittwoch
21Okt2009

Sind Yammer Alternativen im Einsatz?

Durch einen Linkwertig Post bin ich auf diesen Beitrag, über die verschiedenen Tools um die Twitter Idee in Unternehmen für die online Zusammenarbeit zu nutzen, aufmerksam geworden. Solche Dienste werden unter dem Begriff Enterprise Microblogging zusammengefasst.

Da werden neben Yammer noch SocialCast, Present.ly und SocialWok aufgeführt. SocialWok kannte ich noch nicht, hingehen fehlt aus meiner Sicht auf der Liste noch Co-Op.

Bei PARX sind wir seit einigen Monaten begeisterte Nutzer von Yammer und ich weiss auch von anderen Unternehmen in der Schweiz, die Yammer erfolgreich einsetzen. Wie sieht das mit den anderen Services auch?

Gibt es hier jemanden der einen der anderen Enterprise Microblogging Dienst nutzt?