Andreas Von Gunten

Ich mag Bücher und das Internet. Deshalb versuche ich derzeit mit «buch & netz», einem Buch & Online Verlag, zu zeigen, dass es sinnvoll ist, Bücher unter einer Creative Commons Lizenz ins Web zu publizieren und diese gleichzeitig in allen anderen Formaten, die sich die Lesenden wünschen, anzubieten; ja auch gedruckt. Vorher habe ich PARX, mediaparX und Partekk mit-gegründet, und war zuletzt als Geschäftsführer bei Blogwerk im Einsatz. Zwischendurch werde ich eingeladen, um zu Cloud Computing, Social CRM, Content Marketing, Creative Commons, Free Culture oder den Wandel im Buchmarkt zu sprechen und zu diskutieren. Ich bin leidenschaftlich verzettelt, Mitglied der Piratenpartei, studiere Philosophie an der Open University, habe wohl eine Disposition zum Messie, bin davon überzeugt, dass wir dazu verplichtet sind Empathiefähigkeit und kritisches Denken zu trainieren, und finde dass das Leben zu kurz ist, um offline zu sein.

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Sonntag
Mrz262006

Nur wer selber bezahlen muss entscheidet ökonomisch.

Der Absatz von Generika ist in den ersten beiden Monaten dieses Jahres um 50% gestiegen, wie an verschiedenen Stellen aufgrund eines Radio DRS Beitrags in der Sendung Espresso vom 24. März 2006 berichtet wird. Dieser sprunghafte Anstieg wird zur Zeit von allen Seiten dem Umstand zugeschrieben, dass seit dem 1.1.2006 der Selbstbehalt für Originalpräparate von 10% auf 20% erhöht wurde, sofern ein entsprechendes Generikum verfügbar ist.

Was lernen wir daraus? Wenn die Menschen selber rechnen, sprich bezahlen müssen, verhalten sie sich sparsamer. Es ist ein wunderbares Beispiel dafür, dass es am besten ist, die Entscheidungskompetenz dem Einzelnen zu überlassen.

Der nächste Schritt sollte nun sein, den Selbstbehalt für Originalpräparate so zu gestalten, dass die Preisdifferenz zum Generikum zu 100% vom Medikamentenbezüger bezahlt werden muss.

 

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