10 Regeln für ein glückliches Leben
Montag, Mai 29, 2006 at 08:58 Viele Menschen verbringen viel kostbare Zeit ihres Lebens damit, sich dem Neid hinzugeben. Die sogenannten hohen Managerlöhne, das schöne Haus des Nachbarn, die freie Zeit des Kollegen, usw. Dieses Verhalten entspringt der irrigen Vorstellung, das Glück eines Menschen sei von aussen zu erkennen und diese erkannte Glück eines (meistens) unbekannten Mitmenschen hätte etwas mit dem eigenen Unglück, oder besser "nicht-Glück" zu tun.
Im Rahmen einer Vortragsreihe zum Thema Work-Life Balance, die ich letztes Jahr für die PostFinance habe durchführen dürfen, sind die untenstehenden "10 Regeln für ein ausgewogenes und zufriedenes Leben" entstanden. Mittleweile bin ich mit dem Ausdruck "zufrieden" nicht mehr zufrieden ;-), und ich habe das Wortpaar "zufrieden und ausgewogen" durch "glücklich" ersetzt. Dazu vielleicht in einem späteren Beitrag mehr.
Die folgenden 10 Regeln habe zwar ich formuliert und zusammengestellt, sind sind aber in der einen oder anderen Form als Volksweisheiten bekannt oder von anderen Autoren sinngemäss bereits erwähnt worden. Sie sind inspiriert durch meine eigenen Erfahrungen und vielem was ich irgendwo gelesen, gehört und reflektiert habe. Besonders erwähnen möchte ich aber die Autoren Karl. R. Popper, Fredmund Malik und Stephen R. Covey.
- Unterscheide nicht zwischen Arbeit- und Freizeit!
- Kenne Deine Werte und Ziele!
- Ändere, was Dir nicht gefällt!
- Manage, was sich nicht ändern lässt!
- Bestimme selbst über Deine Zeit!
- Übernimm Verantwortung für Dein Handeln und Nicht-Handeln!
- Sei dankbar und denke positiv!
- Lass Dich inspirieren!
- Achte auf Deine Gesundheit!
- Denke und handle ganzheitlich!
Andreas Von Gunten | tagged
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Reader Comments (3)
Was genau gefällt Dir nicht? Das habe ich nicht ganz verstanden.
Ich bin sogar ein paar Jahre zu spät mit kommentieren, aber das Thema Work-Life-Balance wird immer wichtiger in unserer Gesellschaft. Vor allem, weil eine schlechte Balance der Wirtschaft und der Gesellschaft schadet, in dem psychische Krankheiten und allen voran der Burnout immer rapider zunehmen. Das einzig gute daran ist, dass sich die Politik und die Wirtschaft nicht mehr nur mit ein paar sicher gut gemeinten Ratschlägen aus der Affäre ziehen können, sondern anfangen müssen zu handeln (Quelle: http://www.familienleben.ch/familienpolitik/generation-erschoepfte-eltern?PHPSESSID=f12ef105e5769761db6a4d0f2a3cd74c). Ihre Vorschläge finde ich übrigens sehr gut um bei sich selbst anzufangen, es braucht meiner Meinung nach aber auch die institutionelle Unterstützung, damit der einzelne in seinem Bestreben nach einer besseren Work-Life-Balance sich nicht selbst ins Abseits befördert.