Andreas Von Gunten

Ich mag Bücher und das Internet. Deshalb versuche ich derzeit mit «buch & netz», einem Buch & Online Verlag, zu zeigen, dass es sinnvoll ist, Bücher unter einer Creative Commons Lizenz ins Web zu publizieren und diese gleichzeitig in allen anderen Formaten, die sich die Lesenden wünschen, anzubieten; ja auch gedruckt. Vorher habe ich PARX, mediaparX und Partekk mit-gegründet, und war zuletzt als Geschäftsführer bei Blogwerk im Einsatz. Zwischendurch werde ich eingeladen, um zu Cloud Computing, Social CRM, Content Marketing, Creative Commons, Free Culture oder den Wandel im Buchmarkt zu sprechen und zu diskutieren. Ich bin leidenschaftlich verzettelt, Mitglied der Piratenpartei, studiere Philosophie an der Open University, habe wohl eine Disposition zum Messie, bin davon überzeugt, dass wir dazu verplichtet sind Empathiefähigkeit und kritisches Denken zu trainieren, und finde dass das Leben zu kurz ist, um offline zu sein.

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Donnerstag
Jun152006

Anderen Menschen Vorwürfe zu machen ist einfach aber nutzlos!

Im geschäftlichen und privaten Alltag sind wir alle wiederholt mit der Situation konfrontiert, dass wir ein Problem bei einer anderen Person festzustellen meinen. Je nach Kontext, machen wir dann dieser Person, im besten Falle offen ausgesprochene, meistens aber stille, bzw. gegenüber anderen geäusserte Vorwürfe. Dies führt unweigerlich zu Konflikten, die vielfach nicht konstruktiv gelöst werden können.

Vorwürfe zu machen ist zwar einfach, bringt Sie aber letztendlich nicht weiter. Denn auch wenn Sie Recht hätten, was übrigens sehr unwahrscheinlich ist :-), könnten Sie nicht davon ausgehen, dass sich das Problem in Luft auflöst, nachdem Sie die betroffene Person, oder deren Umfeld, mit Ihren Vorwürfen konfrontiert haben.

Der einfachste und beste Weg mit solchen Situationen umzugehen ist der, bei sich selbst zu beginnen. Überlegen Sie sich, was das von Ihnen geortete Problem mit Ihnen persönlich zu tun hat, und welchen Beitrag Sie zur Lösung leisten können. Probleme mit anderen Menschen gehören in die Kategorie "Rahmenbedingungen“. Das bedeutet, dass Sie genau zwei Möglichkeiten haben damit umzugehen:

A) Sie erreichen eine Veränderung der Situation.
B) Sie akzeptieren die Situation als Rahmenbedingung und managen diese.

Zu A) ist noch anzufügen, dass Sie andere Menschen nicht verändern können, Sie können diese im besten Falle dazu inspirieren, über sich selbst nachzudenken.

Lesen Sie zu diesem Thema auch den Beitrag mit den 10 Regeln für ein glückliches Leben. (Regeln Nr.3 und Nr.4)

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