Andreas Von Gunten

Ich mag Bücher und das Internet. Deshalb versuche ich derzeit mit «buch & netz», einem Buch & Online Verlag, zu zeigen, dass es sinnvoll ist, Bücher unter einer Creative Commons Lizenz ins Web zu publizieren und diese gleichzeitig in allen anderen Formaten, die sich die Lesenden wünschen, anzubieten; ja auch gedruckt. Vorher habe ich PARX, mediaparX und Partekk mit-gegründet, und war zuletzt als Geschäftsführer bei Blogwerk im Einsatz. Zwischendurch werde ich eingeladen, um zu Cloud Computing, Social CRM, Content Marketing, Creative Commons, Free Culture oder den Wandel im Buchmarkt zu sprechen und zu diskutieren. Ich bin leidenschaftlich verzettelt, Mitglied der Piratenpartei, studiere Philosophie an der Open University, habe wohl eine Disposition zum Messie, bin davon überzeugt, dass wir dazu verplichtet sind Empathiefähigkeit und kritisches Denken zu trainieren, und finde dass das Leben zu kurz ist, um offline zu sein.

Du findest mich auf Twitter, Google+, Facebook, LinkedIn, XING, Foursquare oder erreichst mich mit diesem Kontaktformular.

Abonnieren

Suche
Kommentare

Google+

Facebook
Werbung
Letztes Gezwitscher
Powered by
Powered by Squarespace
Buttons

XING

Watchlist
« Ein bisschen Funk zum Wochenstart | Main | BarCamp in Zürich am 28. Oktober 2006 »
Sonntag
Sep102006

Warum ein eingeschränkter Zugang zur Universität?

Die Hochschulen beklagen sich darüber, dass die neuen Studierenden nicht genügend fit für die Hochschule sein und dass sie darum gerne Zulassungsprüfungen einführen möchten, was wiederum die Gymnasien unbedingt verhindern wollen, da der Zugang zu den Hochschulen ein Grundmerkmal des schweizerischen Maturitätszeugnis darstellt. (Sonntagszeitung, 10.9.2006, S. 81/82)

Eine Überlegung wert wäre es jedoch, auf Zulassungsbeschränkungen an den Universitäten und Fachhochschulen vollständig zu verzichten. Also weder ein Maturitätszeugnis noch eine generelle Aufnahmeprüfung, sondern einfach alle (wirklich alle) einzelnen Kurse (Vorlesungen, Seminare, usw.) mit Bewertungssystemen (benotete Arbeiten während des Kurses plus Schlussprüfung) versehen.

Nur wer die vom einzelnen Kurs geforderten Anforderungen erfüllt (sprich genügend Notendurchschnitt erreicht) erhält am Schluss auch die entsprechenden ECTS Punkte. Das würde bedeuten, dass es völlig irrelevant wird, wo sich jemand das nötige Vorwissen erarbeitet hat. Solange er den jeweiligen Kurs besteht, gibt es die Punkte. Auf diese Art und Weise funktioniert zum Beispiel die hervorragende, Britische Fern-Universität The Open University.

Dieses Vorgehen hätte zusätzlich noch den Vorteil, dass auch nicht mehr über die verschiedenen Wege, also Berufslehre mit Berufsmatura bzw. gymnasialer Matura gestritten werden müsste. Es kann sich einfach jeder Mensch an einer Universität oder Fachhochschule einschreiben, egal wie sein bisheriger Bildungsweg aussieht. Das wäre echte Durchlässigkeit und würde der Forderung nach Chancengleichheit am ehesten gerecht.

Was bedeutet dann die Matura noch? Nun, sie würde weiterhin der Nachweis für eine umfassende Allgemeinbildung sein und es gibt genügend Gründe freiwillig und aus innerer Motivation heraus, sich eine solche Allgemeinbildung anzueignen.

PrintView Printer Friendly Version

EmailEmail Article to Friend

Reader Comments

There are no comments for this journal entry. To create a new comment, use the form below.

PostPost a New Comment

Enter your information below to add a new comment.

My response is on my own website »
Author Email (optional):
Author URL (optional):
Post:
 
Some HTML allowed: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <code> <em> <i> <strike> <strong>