Kiffer prügeln sich nicht....
Mittwoch, März 12, 2008 at 12:07 Ob sich jemand regelmässig mit Drogen zudrönt, sei dies nun mit Alkohol oder mit Canabis, ist grundsätzlich Privatsache. Natürlich ist es legitim, ein solches Verhalten nicht toll zu finden, aber es geht, wenn schon, nur den Drogenkonsumenten und sein direktes soziales Umfeld etwas an. Der Staat hat sich hier nicht eigentlich nicht einzumischen, und sei es noch so gut gemeint.
Was ich aber seit 25 Jahren nicht verstehe kann: Warum wird der Alkoholkonsum toleriert, während das Kiffen kriminalisiert wird?
Kiffer prügeln sich nicht, sie entleeren sich nicht an jeder Strassenecke und fallen auch sonst nicht negativ auf, ganz im Gegensatz zu den vielen besoffenen Männerrudel, die vor allem an den Wochenenden und an Sportveranstaltungen unterwegs sind.
Interessant ist in diesem Zusammenhang noch anzumerken, dass die von der Linken so geliebte etatistische Westschweiz in dieser Sache die treibende Kraft hinter der steinzeitlichen Politik unseres Landes ist.
Andreas Von Gunten | tagged
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Reader Comments (5)
Sehr richtig Herr von Gunten
Es sollten alle weichen Drogen legalisiert werden, dabei dürfen aber auch die negativen Aspekte bei übermässigem Konsum dieser "Drogen", in der entsprechenden Diskussion nicht zu kurz kommen.
Was mir aber noch viel wichtiger scheint, ist - dass wir die Gründe dafür, dass diese Drogen als Rauschmittel missbraucht und nicht als Genussmittel konsumiert werden - erkennen und erkennen.
Wer sich nämlich über Jahre hinweg, mit irgendeiner Droge, mehr als ein mal die Woche die Birne zudröhnt, der hat irgend etwas zu entfliehen.
Es sind IMMER soziale Probleme.
Und wenn es nur 2 erschossene Kids in Afghanistan sind - wir erleben sowas täglich, im Fehrsehen, in der Zeitung, oder sei es der übermässige Leistungs-, Erfolgs-, Konkurenzdruck - das sind die Gründe für Rausch- und Suchtverhalten!
Wem das nicht einleuchtet, ist offenbar auch die Benutzung des eigenen Verstandes fremd!
Lieber Kaiser Wen-dii
Sich durch Drogen regelmässig zu berauschen, kann als Ursache den Wunsch nach Flucht aus der Realität haben, wie sie das schreiben.
Das ist aber kaum die Erklärung für jeden Fall, denn die Gründe für den Konsum von Drogen sind äusserst verschieden und was im biologischen System des Konsumierenden genau geschieht, ist sehr komplex. Diesen Fragen kann offenbar nicht mit einfachen Antworten begegnet werden kann. Sonst gäbe es ja auch kein Drogen- bzw. Suchtproblem in unserer Gesellschaft.
Die Fragen die sich aber der Konsumierende stellen kann ist natürlich die: Bin ich wirklich und insgesammt gesehen zufriedener durch den regelmässigen Rausch? Wenn ja, dann ist es kein Problem. Wenn nein, dann sollte ich es nicht mehr tun. Was natürlich, dann wenn sich bereits eine Sucht eingstellt hat, äusserst schwierig ist.
Was aber nicht taugt als Problemlöser ist, die "anderen" und die "Gesellschaft" für sein "Elend" verantwortlich zu machen. Das "Zerbrechen an der bösen Welt" ist ein inneres Problem und kann nur von Innen geändert werden. Oder anders gesagt, wir können die Externe Welt nur in beschränktem Masse verändern und Voraussetzung dafür ist immer zuerst die Veränderung der eigenen Wahrnehmung und des eigenen Verhaltens.
Niemand ist dazu gezwungen, sich dem Leistungsdruck hinzugeben, man muss nur bereit sein, die Konsequenzen zu tragen. Jemand kann heute mit sehr wenig Geld so leben, wie die Menschen im 18. Jahrhundert gelebt haben, wenn das den Ansprüchen genügt. Wer aber ein Auto, zwei TV-Geräte, regelmässig ins Kino, jeden Tag Fleisch auf dem Tisch usw. haben will, muss natürlich dafür sorgen, dass er das finanzieren kann. Leider gibt es das Schlaraffenland nicht und niemand kann einfach aufstehen und darauf hoffen, dass im das Glück in den Schoss fällt.
Nun möchte ich zum Abschluss gleich noch einem Vorurteil begegnen, dass immer zum tragen kommt, wenn ich so Argumentiere, darum:
Diese Haltung bedeutet nicht, dass ich nicht der Meinung bin, dass man Menschen die Hilfe benötigen, helfen soll. Die Eigenverantwortung hoch zu Werten heisst nicht, egoistisch zu sein. Das ist das grosse Missverständnis unserer Zeit. Ich werde mich dazu auf jeden Fall noch ausführlicher äussern.
Mit der kriminalisierung von Cannabis geht auch eine grosse Portion Glaubwürdigkeit des Staates verloren. Oder wie will man es erklären das schon praktisch jeder zwischen 16 und 40 Jahren (Volljährige, mündige Bürger)schon mal einen Joint geraucht hat, frei nach dem Motto legal-illegal-scheissegal!
Und das die Handhabung mit Cannabis von der Polizei regional in schon fast jedem Dorf anders Geregelt wird, tut noch sein Übriges zum Kopfschütteln über diesen untragbaren Zustand dazu.
Hallo
Ich bin voll deiner Meinung. Denn heute 24.Juli 2008 um ca. 6:10 hat Sat.1 Frühstücksfernshen einen Bericht gesendet über den Drogenhandel in Berliner Parks. Als erstes wurden Bilder von Prügelnden Jungendlichen gezeigt von einer Handy Kamera aufgenommen. Das mit dem Kommentar versehen war das sich Jugendliche Dealer umn Reviere streiten. Die Bilder erinnerten mich mehr an Bum Fights deshalb glaube Ich nicht das diese Bilder wirklich etwas damit zu tun haben, solche Videos findet man sicherlcihz über all im Internet. Dan ging der Reporter duirch den Park und wurde Prompt angesprochen ob Er Grass kaufen wolle. Er fragt mehrmals andre Dealer ob es auch etwas anderes gibt ausser Grass, zum Glück ohne Erfolg. Damit wurde mir mal wieder bewiesen das dies einfach dazu dient, Menschen die gerne Grass rauchen zu diskreminieren.
Dann ging es noch darum das schon ab 10:00 Uhr morgens die Dealer an Ihrern plaätzen stehen, und das zugedröhnte Süchtige im Park rumliegen.
Das alte Thema Hasch/Grass gleich Heroin.
Natürlich finde Ich es auch nicht gut das Kinder die auf den Spielplätzen spielen das mitbekommen obwohl das auch wieder fraglich ist denn Kinder wenn si spielen eher damit beschäftigt sind als auf die Leute rings herum zu achten.
Es sollte halt endlich eine fernünftige Drogenpolitik in Deutschland her, mit kontrollierter abgabe in Apotheken oder ähnliches. Damit wird nicht nur der Schwarzmarkt bekämpft sonder gleichzeitig eine Garantie für Qualität der Ware erreicht.
by3 by3
Ob es verboten ist oder nicht können wir am 30. November 2008 selber entscheiden. Geht abstimmen!