Andreas Von Gunten

Ich mag Bücher und das Internet. Deshalb versuche ich derzeit mit «buch & netz», einem Buch & Online Verlag, zu zeigen, dass es sinnvoll ist, Bücher unter einer Creative Commons Lizenz ins Web zu publizieren und diese gleichzeitig in allen anderen Formaten, die sich die Lesenden wünschen, anzubieten; ja auch gedruckt. Vorher habe ich PARX, mediaparX und Partekk mit-gegründet, und war zuletzt als Geschäftsführer bei Blogwerk im Einsatz. Zwischendurch werde ich eingeladen, um zu Cloud Computing, Social CRM, Content Marketing, Creative Commons, Free Culture oder den Wandel im Buchmarkt zu sprechen und zu diskutieren. Ich bin leidenschaftlich verzettelt, Mitglied der Piratenpartei, studiere Philosophie an der Open University, habe wohl eine Disposition zum Messie, bin davon überzeugt, dass wir dazu verplichtet sind Empathiefähigkeit und kritisches Denken zu trainieren, und finde dass das Leben zu kurz ist, um offline zu sein.

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Dienstag
Apr202010

3D Printing mit MakerBot - Wer hat Lust?

Das Thema Open Source 3D Printing fasziniert mich schon länger. Die Vorstellung, mit Open Source Konstruktionsplänen und Open Source Maschinen, Produkte selber herstellen zu können, bietet viel spannenden Spielraum für Fantastereien über die Zukunft; nicht wahr?

An der re:publica2010 hat Bre Pettis seinen MakerBot vorgestellt und mir wurde klar, dass es nun an der Zeit ist, sich intensiver damit zu beschäftigen.

MakerBot ist ein 3-D Printer der selbst zusammengebaut werden kann. Entweder man bezieht einzelne Schlüsselbausteine wie den Plastruder und macht sich den Rest selbst, oder man kauft gleich einen kompletten Bausatz mit allen benötigten Bauteilen, wobei letzteres sich für Anfänger wohl besser eignet.

Wenn der MakerBot mal läuft kann man entweder selber Produkte konstruieren und diese dann "ausdrucken" oder welche auf der Platform Thingiverse downloaden. Dort können die Konstruktionen für die 3D-Printer als Open Source Files angeboten und ausgetauscht werden.

Neben dem MakerBot Projekt gäbe es auch noch das RepRap und das Fab@Home Projekt. Beim RepRap geht es darum, dass der 3D-Printer sich selber wieder replizieren kann, also alle Bauteile für eine weiter Kopie erstellen kann während das Fab@Home Projekt eher universelleren Charakter wie MakerBot hat, allerdings muss man für einen RepRap oder Fab@Home Printer offenbar mehr Zeit und Wissen investieren, als beim MakerBot.

Ich habe zwar mal eine Lehre als Radio-TV-Elektriker gemacht, aber schon sehr lange keinen Lötkolben mehr in den Händen gehabt und was Mechanik und 3D Konstruktionen betrifft habe ich eigentlich überhaupt keine Ahnung. Trotzdem möchte ich mal so ein Teil zusammenbauen und sehen, was sich ergibt, wenn man in der Lage ist selber Produkte zu "drucken".

Einen MakerBot zu kaufen, zusammenzubauen und damit Dinge zu drucken bzw. dafür zu konstruieren, ist doch sehr geeignet für ein Community Projekt. Der Bausatz der für Rookies in Frage kommt, kostet USD 950, dazu kommt wohl noch etwas Shipping und der Rohstoff für die Produktion. So, wie ich das auf der Website verstanden habe, kann man derzeit vorbestellen für den nächsten Batch an Bausätzen, die sie produzieren und im Mai verschicken werden.

Wer hat Lust mit mir zusammen eine solchen Bausatz zu erwerben und zusammenzubauen? Melde Dich per Kommentar, per Kontaktformular, per public Tweet oder DM.

Hier noch ein passendes Video von Wired in welchem der MakerBot vorgestellt wird:

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References (1)

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  • Response
    Response: san antonio seo
    3D Printing mit MakerBot - Wer hat Lust? - Blog - andreasvongunten.com

Reader Comments (1)

hallo andreas

hab vor ein paar jahren mal was machen lassen -> ein affe auf einem dreirad. 3 stück für beinahe 2000.- Franken.
seitdem warte ich eigentlich auf genau sowas....
frage mich nun wie weit ihr seit und ob da schon erste resultate zu sehen sind ?


grüsse aus rotterdam

felix

Mittwoch, Juni 9, 2010 | Unregistered Commenterfelix fassbind

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