Andreas Von Gunten

Ich mag Bücher und das Internet. Deshalb versuche ich derzeit mit «buch & netz», einem Buch & Online Verlag, zu zeigen, dass es sinnvoll ist, Bücher unter einer Creative Commons Lizenz ins Web zu publizieren und diese gleichzeitig in allen anderen Formaten, die sich die Lesenden wünschen, anzubieten. Weiterlesen...

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Entries in SaaS (64)

Donnerstag
Okt122006

SAP's Jeff Nolan wird CEO des on demand Start-ups "Teqlo"

Jeff Nolan war bis vor einem Monat für SAP als Venture Capitalist tätig und hat in dieser Funktion für SAP in den Anbieter professioneller Wiki-Plattformen "Social Text" investiert. Jetzt ist er neuerdings als CEO des on demand Start-ups Teqlo tätig, von der wir in nächster Zeit wohl noch einiges hören werden.

Auch in der SAP Familie, so scheint es, wird man sich des neuen Zeitalters immer mehr gewähr.

 

Donnerstag
Okt122006

Innovation on demand - Google und Salesforce sind die Leader

Salesforce kündigt mit Apex eine on-demand Entwicklungsumgebung an, die konsequente Weiterentwicklung der AppExchange Idee. Dadurch wird es noch einfacher werden, Business Applikationen so zu entwickeln, dass die Benützer und die Organisationen sich nicht im die Infrastruktur kümmern müssen.

Google positioniert diverse seiner Angegbote langsam aber stetig als on-demand Alternative zu den diversen klassischen Office Suiten, wie Microsoft Office oder OpenOffice. So sind seit ein paar Tagen die Textverarbeitung Writely und die Tabellenkalkulation Spreadsheets unter einer gemeinsamen Oberfläche verfügbar.

Täglich erscheinen neue Firmen und Produkte auf der Netzfläche die sich dem neuen Software as a Service Paradigma verschrieben haben. Ich spreche nicht von den unzähligen MySpace, Facebook, Del.icio.us, Youtube und Digg Clones, sondern echte Business Applikationen, die die Produktivität des Einzelnen und der Organisation verbessern helfen.

Die Zweifler und Meckerer sind zur Zeit noch in der Überzahl, aber dass ist mit jeder neuen technologischen Entwicklung so. Natürlich gibt es noch viele Hürden zu nehmen und natürlich weisen viele der Produkte noch Kinderkrankheiten auf. Das heisst aber nicht, dass es schon jetzt in vielen Fällen sinnvoller ist damit zu arbeiten, als auf die klassichen Lösungen zu setzen. Ich arbeite zum Beispiel schon seit mehr als 6 Jahren mit Salesforce.com und ich würde nie im Leben mehr zurück zu irgendeinder Act oder Goldmine Lösung wollen. Auch die Google Office Alternativen kann ich nur empfehlen. Am besten arbeiten Sie einfach damit, und schauen einmal, ob und wo Sie in Ihrem Umfeld an Grenzen stossen.

Vergleichen wir einen iPod mit den ersten Phonographen, wäre es doch schade gewesen, wenn sich die Innovatoren der letzten 130 Jahre durch die Zweifler hätten aufhalten lassen.

Software as a Service ist die Zukunft. Innovation findet im Moment vor allem bei on demand Produkten statt. Softwarehäuser und Entwickler die sich dieser Tatsache verschliessen, werden in ein paar Jahren zu den Verlierern gehören. Dannzumal werden es alle heutigen Zweifler immer schon gewusst haben und sie waren auch von Anfang an dabei :-)

Dienstag
Okt032006

100'000 Kunden für SAP? Vermutlich nicht.

SAP will bis zum Jahre 2010 die Anzahl Kunden von derzeit 35'000 auf 100'000 steigern, wie CASHdaily am Montag 2. Oktober 2006 auf der Seite 6 berichtete.

Obwohl ich eigentlich nicht zur Gattung der Propheten gehöre, wage ich hier die Vermutung zu äussern, dass dieses ehrgeizige Ziel nicht erreicht werden wird, wenn die Firma in den nächsten Monaten nicht eine Software as a Service ERP Lösung für KMU auf den Markt bringt.

Gerade beim Mittelstand und den Kleinbetrieben, wie die neu anvisierten Kunden von SAP klassifiziert werden, zeigen die Vorteile des SaaS Konzeptes die grösste Wirkung. Richtig, zurzeit ist kein solches Produkt, welches SAP und den anderen "oldschool-Playern" auf unseren Märkten die Stirne bieten könnte, verfügbar. Das könnte aber sehr bald der Fall sein.

In Presseinterviews solche Zahlen zu prognostizieren ist natürlich einfach, denn niemand wird sich im Jahre 2010 noch daran erinnern :-)

Donnerstag
Sep282006

Software as a Service (SaaS) / TCO White Paper der SIIA

Das Software as a Service Executive Counsil der Software & Information Industry Association hat ein leicht verständliches White Paper mit dem Titel "Sofware-as-a-Service; A Comprehensive Look at the Total Cost of Ownership of Software Applications" veröffentlicht.

Das Dokument beleuchtet die wichtige Tasache, dass Software-as-a-Service Angebote nur durch die Betrachtung der Total Cost of Ownership (TCO) mit klassischer Software preislich verglichen werden können.

Die Schlüsselkostentreiber jeder Softwareimplementation sind die Kosten der Softwareapplikation selbst, die Hardwarekosten, und die Kosten für die Menschen die die Software, installieren, betreiben, einführen, supporten, usw. Das ist bei SaaS wie auch bei lokal installierten Lösungen so. Das White Paper erklärt nun unter anderem, warum durch den SaaS Ansatz bei entsprechender Multi-Tenant Architektur ein Kostenvorteil entsteht. Dabei wird auch gezeigt, dass ASP nicht dasselbe wie SaaS ist.

Natürlich sind die Verfasser des Papiers in keiner Art und Weise neutral, sondern sind im Gegenteil aktive Verfechter des Paradigmenwechsels in der IT-Industrie. Es lohnt sich aber auf jeden Fall sich ihre Argumente zu Gemüte zu führen. Nichts Neues zwar, aber alle Fakten gut zusammengetragen. 

Das White Paper wird auch bei Salesforce.com kurz besprochen, oder steht hier als PDF zum download bereit.

Montag
Sep252006

Marc Benioff on the Future of Software

Der Salesforce Gründer und CEO hat am 13. September 2006 in London einen Keynote Speech zum Thema "The Future of Software" gehalten. Er zeigt anhand verschiedenster Beispiele, dass zur Zeit ein Paradigmenwechsel in der ICT Industrie stattfindet und geht dabei auch auf wichtige Begriffe wie multi-tenancy ein. Leider wurden die Screens auf die er sich bezieht nicht gefilmt, man kann aber trotzdem gut folgen.

Hier gehts zum Webcast

Freitag
Sep082006

BarCamp in Zürich am 28. Oktober 2006

bacrcamp_zurich.gifBeim Leumund habe ich gelesen, dass am 28. Oktober 2006 an der ETH in Zürich eine BarCamp Veranstaltung stattfindet. Ich habe mich natürlich sofort als Teilnehmer dieses BarCamp Zurich eingetragen und freue mich schon jetzt auf diesen, mit grösster Wahrscheinlichkeit ausserordentlich inspirierenden Samstag.

Ich habe vor, dort etwas zum Thema Software as a Service (SaaS) beizutragen. (Meine bisherigen Beiträge zu diesem Thema)

Dienstag
Aug292006

Internationale Risiko Konferenz in Davos mit Salesforce.com organisiert

Das Thema des Tagesgespräches auf DRS1 von heute Mittag (29.8.2006) war die International Disaster Reduction Conference 2006, die diese Woche in Davos stattfinden. Fast tausend Forschende diskutieren über die Möglichkeiten des Umgangs mit Risiken. Eine solche Konferenz zu organisieren ist ein komplexes Unterfangen.

Der PARX Berater Werner Grätzer hat innnerhalb von wenigen Tagen das Backoffice System für diese Konferenz auf Basis von Salesforce.com eingerichtet. Neben den klassichen Kontaktdaten wird auch das Konferenzprogramm in Salesforce.com verwaltet und direkt auf der Website der Veranstalter publiziert, wie Werner auf unserem Salesforce.com Blog crmerfolg.ch beschreibt.

Das Beispiel zeigt sehr schön, wie durch den Einsatz von SaaS Lösungen, gerade auch für solche temporären Einsätze viel Nutzen erreicht werden kann. 

Montag
Aug282006

Google Apps for your Domain (oder auch Google Web Office)

Wie an verschiedenen Stellen zu lesen ist (siehe Referenzen zu diesem Artikel) hat Google den Hosted Mail Service für die eigene Domain um weitere Anwendungen wie den Google Calendar und den Google Page Creator erweitert. Der Service heisst nun Google Apps for your Domain.

Gemäss einem Artikel auf informationweek.com (via TechCrunch) sollen in kürze auch die Online Textverarbeitung Writely und Google Spreadsheets hinzugefügt werden. Diese langsam aber sicher entstehende Google Web Office Suite ist zuzeit vor allem für kleine Organisationen und Vereine interessant.

Für den professionellen Bereich müsste dann wohl irgendwann ein anderes Businessmodell zum Einsatz kommen. Ich denke da an Abogebühren wie bei Salesforce.com anstelle von Werbung. Mit der Google Search Appliance macht die Firma ja auch seit längerem erste Gehversuche in diese Richtung.

Mit Ideen wie Google Base und den Web Services API's zu den diversen Diensten steht Google auf jeden Fall auch in einer guten Position im Rennen um die Anbieterführerschaft bei der Infrastruktur für Online Applikationen. Und genauso wie es falsch gewesen wäre, Microsoft vor 25 Jahren nur auf das Betriebssystem MS-DOS zu reduzieren, wäre es falsch heute bei Google "nur" eine Suchmaschiene zu sehen.

Allerdings wird es im Web nicht mehr so einfach sein, eine marktbeherrschende Stellung im Applikationsbereich im Stil von Microsoft aufzubauen, weil es diesmal eine wachsame, genügend grosse Entwicklergemeinde und einen Open Source-Zeitgeist gibt, die dafür sorgen, dass Datenformate austauschbar bleiben.

Freuen wir uns auf die kommenden Entwicklungen, es sieht sehr danach aus, dass Sie uns das Leben in der vernetzten Welt erleichtern werden. 

Dienstag
Aug222006

Google AdWords Kampagnen mit CRM Lösung von Salesforce.com integriert.

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Kieden Screenshot
Salesforce.com hat vor kurzem den zweiten AppExchange Partner (nach Sendio) übernommen. Die Firma Kieden hat einen Mashup mit Salesforce.com und Google AdWords entwickelt, der Marc Benioff offenbar so gut gefallen hat, dass er die Firma gleich gekauft hat. Der Dienst wird in Zukunft unter dem Namen Salesforce for Google AdWords über die AppExchange Plattform angeboten. 

Salesforce for Google AdWords erlaubt es, seine Google AdWords Kamapagnen direkt in salesforce.com zu erstellen und zu managen. Vor allem aber lassen sich klicks direkt mit Leads und Opportunities in salesforce.com verknüpfen. Dadurch lässt sich exakt messen, welche Kampagnen Leads bzw. Aufträge und damit auch Resultate generieren.

Bei meinem letzten Test vor ein paar Wochen war das Produkt noch nicht "einsatzfähig" für den Europäischen Markt.

Der Preise werden sich, so wie es im Moment aussieht, eher an grössere Unternehmen richten. Es lohnt sich aber auf jeden Fall für alle die mit Google AdWords Kampagnen arbeiten, hier dranzubleiben.

Interessant ist auch die Tatsache, dass mit Kieden eine "Mashup" Company verkauft werden konnte.

Freitag
Aug182006

Writely - endlich wieder offen für neue Sign-Ups

writely.gifIch habe im Beitrag "Das Netz ist der Computer, oder warum ich (fast) keine Software mehr benötige."  die von Google gekaufte online Textverarbeitung Writely erwähnt. Bis vor kurzem war es sehr aufwändig einen neuen Account einzurichten bzw. nur über den Umweg von Einladungen möglich. Das Warten hat nun ein Ende. Ab sofort können wieder neue Registrationen durchgeführt werden, wie im offiziellen Writely Blog nachzulesen ist.

Es lohnt sich wirklich, sich das Produkt näher anzuschauen, nur schon um zu sehen, was im Browser durch den Einsatz von AJAX alles möglich ist. Die Dokumente, die Sie in Writely erstellen, können bei Bedarf im Word, HTML, PDF, RTF und OpenOffice Format abgespeichert werden. Solange Sie die Dokumente allerdings auf den Writely Servern gespeichert lassen, können Sie auch jederzeit Kollegen und Partner zur gemeinsamen Bearbeitung einladen. Das ist einer der ganz grossen Vorteile von Textverarbeitung as a Service. Collaboration wird zum Kinderspiel.

Die Writely Homepage finden Sie hier.

Einen ausführlichen Test der verschiedenen Online Textverarbeitungssyysteme von CNET finden Sie hier