Andreas Von Gunten

Ich mag Bücher und das Internet. Deshalb versuche ich derzeit mit «buch & netz», einem Buch & Online Verlag, zu zeigen, dass es sinnvoll ist, Bücher unter einer Creative Commons Lizenz ins Web zu publizieren und diese gleichzeitig in allen anderen Formaten, die sich die Lesenden wünschen, anzubieten; ja auch gedruckt. Vorher habe ich PARX, mediaparX und Partekk mit-gegründet, und war zuletzt als Geschäftsführer bei Blogwerk im Einsatz. Zwischendurch werde ich eingeladen, um zu Cloud Computing, Social CRM, Content Marketing, Creative Commons, Free Culture oder den Wandel im Buchmarkt zu sprechen und zu diskutieren. Ich bin leidenschaftlich verzettelt, Mitglied der Piratenpartei, studiere Philosophie an der Open University, habe wohl eine Disposition zum Messie, bin davon überzeugt, dass wir dazu verplichtet sind Empathiefähigkeit und kritisches Denken zu trainieren, und finde dass das Leben zu kurz ist, um offline zu sein.

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Mittwoch
Aug302006

Software gegen den "Mausarm" (RSI-Syndrom)

Wer, wie ich, sehr viel Zeit am Bildschirm mit Tastatur und Maus verbringt kennt vielleicht das Problem, dass im Handgelenk, Ellbogen, oder Nacken regelmässig und in immer kleineren Abständen Schmerzen auftauchen, die bei längerer Computerabstinenz wieder verschwinden. Diese Art von körperlichen Erscheinungen werden unter dem Begriff RSI-Syndrom zusammengefasst.

Ich will hier natürlich auf keinen Fall medizinische Ratschläge abgeben und Sie, sollten Sie solche Phänomene bei sich selbst auch beobachten, von einem Arztbesuch abhalten.

Offenbar kann das Problem aber durch einige Massnahmen entschärft werden (bei mir funktioniert es):

  • 10 Finger System lernen (Nicht dauernd mit zwei oder drei Fingern hochgeschwindigkeitstippen :-)
  • Tippgeschwindigkeit reduzieren
  • Die Maus abwechlungsweise Rechts und Links benützen (einen Tag rechts, den nächsten Tag links und keine Sorge, das lernt sich sehr schnell, ist nur am Anfang ein bisschen mühsam) 
  • Regelmässige kurze Pausen (alle 5-10 Minuten für ein paar Sekunden nicht tippen und nicht klicken und die Arme nach unten baumeln lassen und kurz "durchschütteln")
  • Regelmässige längere Pausen (alle 45-60 Minuten für 5-10 Minuten dem Computer fernbleiben)
  • Regelmässige kurze Entspannungsübungen
  • Arbeit an Tastatur und Maus einschränken
  • Verschiedene Interfaces benützen (Spracheingabe, z.B.)

Um diesen Ratschlägen besser folge leisten zu können, wurde natürlich Software entwickelt :-). Solche Produkte blockieren die Tastatur für ein paar Sekunden in einem einstellbaren Intervall, machen einem auf die fällige Pause aufmerksam und zeigen ein paar Übungen am Bildschirm.

Die beiden sinnvollsten Produkte (für Windows) die ich in diesem Zusammenhang kenne heissen: Workpace und RSI-Shield. Am besten einfach einmal eine Testinstallation durchführen und herausfinden, welches bei Ihnen besser funktioniert. Mein Favorit ist Workpace.