Andreas Von Gunten

Ich mag Bücher und das Internet. Deshalb versuche ich derzeit mit «buch & netz», einem Buch & Online Verlag, zu zeigen, dass es sinnvoll ist, Bücher unter einer Creative Commons Lizenz ins Web zu publizieren und diese gleichzeitig in allen anderen Formaten, die sich die Lesenden wünschen, anzubieten; ja auch gedruckt. Vorher habe ich PARX, mediaparX und Partekk mit-gegründet, und war zuletzt als Geschäftsführer bei Blogwerk im Einsatz. Zwischendurch werde ich eingeladen, um zu Cloud Computing, Social CRM, Content Marketing, Creative Commons, Free Culture oder den Wandel im Buchmarkt zu sprechen und zu diskutieren. Ich bin leidenschaftlich verzettelt, Mitglied der Piratenpartei, studiere Philosophie an der Open University, habe wohl eine Disposition zum Messie, bin davon überzeugt, dass wir dazu verplichtet sind Empathiefähigkeit und kritisches Denken zu trainieren, und finde dass das Leben zu kurz ist, um offline zu sein.

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Dienstag
Sep272011

Creative Commons für Werke, die durch öffentliche Kulturförderung finanziert werden.

Die Debatte ist zwar noch nicht ganz abgeschlossen, die Botschaft geht wieder in den Ständerat zurück, aber wir werden mit einem Bundeskulturförderbatzen von ungefähr 650 Millionen CHF für die Jahre 2012-2015 rechnen können. Fast 160 Millionen davon, also ca. 40 Millionen pro Jahr, sind für das Schweizerische Filmschaffen vorgesehen.

Ich will hier die staatliche Kulturförderung nicht in Frage stellen, sondern einfach die Aussage in den Kyberraum werfen, dass wir doch dann wenigstens diese öffentlich geförderten Kunstwerke auch zu sehen bekommen sollten. Ja, dass wir diese eigentlich auch nutzen können sollten.

Es ist doch etwas absurd, dass wir Jahr für Jahr Werk entstehen lassen, die dann in irgendwelchen Kellern sprichwörtlich versauern. Darum lasset uns die Kunstwerke, die durch die öffentliche Hand finanziert werden befreien. Sorgen wir dafür, dass solche Werke unter Creative Commons Lizenz verfügbar gemacht werden müssen.

Bildquelle: Media Funders